A- A A+

60er-Beat nicht nur für Oldies bei der Sozialstiftung Köpenick

Heiße Klänge mit den Silver Beatles in der Werlseestraße

tl_files/images/aktuell/190618_The Silver Beatles_Mario Scharf.jpg
Foto 1: The Silver Beatles – Mario Scharf
tl_files/images/aktuell/190618_Freiwillige Feuerwehr Friedrichshagen_Sozialstiftung Koepenick.jpg
Foto 2: Freiwillige Feuerwehr Friedrichshagen – Sozialstiftung Köpenick

18.06.2019, Berlin-Köpenick. Die Sozialstiftung Köpenick mit ihrem Seniorenzentrum, der Kurzzeitpflege und dem Ambulanten Hospizdienst lud wie jedes Jahr am 15. Juni 2019 zum Jahresfest ein. Hunderte Besucher folgten der Einladung und wippten zum heißen Beat der 60er – trotz Schwüle und vielen Parallelveranstaltungen in Köpenick sowie dem Umland.

Das diesjährige Motto des traditionellen Jahresfestes in der Werlseestraße Friedrichshagen „YEAH, YEAH, YEAH“ war Programm. Mit einem beeindruckenden Mix aus Akrobatik und Anfeuerungsrufen eröffneten die Fairies Cheerleader Berlin das Fest. Im Anschluss begrüßten Rainer Kleibs, Geschäftsführer Sozialstiftung Köpenick, und Lars Schreiber, Einrichtungsleiter Seniorenzentrum Köpenick, die Gäste. „Dieser festliche Jahreshöhepunkt ist ein wertvolles Gemeinschaftserlebnis für unsere Bewohner*innen, Angehörige, Mitarbeitende sowie Partner*innen und Nachbar*innen. Wir nutzen diesen Tag, um das Miteinander zu feiern und uns in einem stimmungsvollen Rahmen zu begegnen“, so Rainer Kleibs.

Bevor es musikalisch wurde, zauberte sich die Putzfrau Isolde mit reichlich Humor in die Herzen der Zuschauer*innen. Danach heizte die Coverband „The Silver Beatles“ mit Liedern wie „I Want to Hold Your Hand“ und natürlich „She Loves You“ dem Publikum ein. Die Detailverliebtheit der Musiker in Melodie und Kostüme ließ den lebensfrohen Geist der 60er wieder auferstehen. Dirk Jüttner legte – passend zum Jahrzehnt – mit seinem Oldie-Mix nach. Das Bühnenprogramm rundete der Pianist René F. Randrianarisoa ab.

Kinderschminken und Hüpfburg begeisterten die Kleinen, vor allem aber der Pool mit Wasserlaufbällen. Die Freiwillige Feuerwehr Friedrichshagen präsentierte interessierten Besucher*innen ihr Equipment. Das kulinarische Angebot mit allerlei Speisen, Kuchen und Cocktails ließ keine Wünsche offen.

Mitarbeiter*innen der Sozialstiftung Köpenick informierten an diesem Tag Gäste über die Angebote der Sozialstiftung Köpenick inklusive Hausführungen. 

Ein neues Angebot

Seelsorge bei der Sozialstiftung Köpenick

tl_files/images/aktuell/190425_pixabay_Seelsorge.jpg

Foto: pixabay

25.04.2019, Berlin-Köpenick. Seit dem 15. März 2019 steht den Bewohner*innen, Angehörigen und Mitarbeiter*innen in der Sozialstiftung Köpenick in schwierigen und belastenden Situationen ein Seelsorger zur Seite. Mit diesem Angebot sollen Menschen, die nach Rat, Trost und Beistand suchen, unmittelbar in der Einrichtung Hilfe erfahren.  

In den Einrichtungen kommen unterschiedliche Menschen zusammen: Bewohner*innen, An- und Zugehörige sowie Mitarbeiter*innen aus verschiedenen Bereichen. Sie alle wünschen sich, dass es ihnen gut geht. Die Sozialstiftung Köpenick erkannte den Bedarf einer seelsorgerischen Begleitung und richtete dafür eine Stelle ein.   

Seelsorge bedeutet, Menschen auf ihrem individuellen Weg zu begleiten und zu unterstützen. Dies geschieht überwiegend in Einzelgesprächen, welche vertraulich behandelt werden. Seelsorge basiert auf Vertrauen, sie wertet und bewertet nicht. Sie gibt Raum und Zeit zum Reden und Zuhören. Das kann für die Bewohner*innen des Seniorenzentrums Entlastung für einen selbst und eine Akzeptanz mit dem neuen, ungewohnten Lebensumfeld und der damit veränderten Situation bewirken. Mit Hilfe dieses Angebots können Angehörige Gewissenskonflikte und Schuldgefühle abbauen sowie Mitarbeiter*innen Krisensituationen erkennen und bewältigen.

„Wir sind froh eine feste Ansprechperson zu haben, die Zeit für ein Gespräch zu den vielfältigen Themen und Fragen, die die Menschen bei uns bewegen, hat – jemanden, der zuhört und Anteil an den Freuden und Schwierigkeiten des Lebens nimmt. Dies ist nicht nur für die psychische Gesundheit förderlich, sondern auch für die körperliche. Seelsorge wirkt sich positiv auf die einzelne Person, aber auch auf ihr Umfeld aus“, so Rainer Kleibs, Geschäftsführer der Sozialstiftung Köpenick.

Ihr Wille zählt!

Gesundheitliche Versorgungsplanung in der letzten Lebensphase

tl_files/images/aktuell/190221_Sozialstiftung Koepenick_gVP.jpg

Foto: Sozialstiftung Köpenick

21.02.2019, Berlin-Köpenick. Zum 15. Februar 2019 richtete das Seniorenzentrum der Sozialstiftung Köpenick eine neue Beratungsstelle mit drei Koordinator*innen für ihre Bewohner*innen zur gesundheitlichen Versorgungsplanung in der letzten Lebensphase (kurz gVP) ein. Damit reagierte die Sozialstiftung auf den zunehmenden Beratungsbedarf zur medizinischen, pflegerischen, psychosozialen und seelsorgerischen Betreuung und Versorgung von Schwerstkranken sowie Menschen im höheren Lebensalter und die damit verbundene Gesetzesregelung nach § 132g SGB V. 

Laut dem Gesetz können vollstationäre Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe auf freiwilliger Basis eine gVP-Beratung anbieten. Die Finanzierung erfolgt für gesetzlich Versicherte über die Krankenkasse. Die Inanspruchnahme der gVP-Beratung ist ebenfalls freiwillig und nicht verpflichtend. 

Die gVP-Koordinator*innen des Seniorenzentrums sprechen – bezogen auf die jeweilige individuelle Situation – gemeinsam mit dem/der Bewohner*in über medizinisch-pflegerische Abläufe, das Ausmaß, die Intensität, Möglichkeiten und die Grenzen medizinischer Interventionen sowie palliativmedizinische und -pflegerische Maßnahmen in der letzten Lebensphase. Hierzu zählt beispielsweise auch die Beratung über die Möglichkeiten und Konsequenzen eines Therapieverzichts. Die Beratungsergebnisse sowie individuellen Wünsche werden, z.B. in Form von Patientenverfügungen, Vorsorge- bzw. Betreuungsvollmachten oder Notfallverfügungen, dokumentiert. In den Beratungsprozess werden An- und Zugehörige, Bevollmächtigte bzw. gesetzliche Betreuer*innen und Ärzte einbezogen.

„Die Umsetzung der Gesetzesregelung mit der Einrichtung der gVP-Beratungsstelle war für uns ein logischer Schritt. Damit haben unsere Bewohner*innen Rechtssicherheit im Hinblick auf den Umgang mit ihrem Willen zur medizinischen und pflegerischen Versorgung in der letzten Lebensphase und die Mitarbeiter*innen wissen, wie sie zu handeln haben“, so Rainer Kleibs, Geschäftsführer der Sozialstiftung Köpenick.

Tipps für angehende Heilerziehungs- und Altenpfleger*innen

Im November 2018 standen die Mitarbeiterinnen der Sozialstiftung Köpenick dem Magazin "Ausbildungskompass" Rede und Antwort. 

Warum sich junge Menschen für einen Beruf in der Altenpflege entscheiden sollten und worauf es beim Vorstellungsgespräch ankommt, können Sie hier nachlesen.

Was den Beruf einer Heilerziehungspflegerin wirklich ausmacht, erzählt Ihnen unsere Kollegin hier.

Tipps für ein Bewerbungsgespräch als Heilerziehungspfleger*in gibt die Einrichtungsleiterin der Wohnheime Mentzelstraße und Ahornallee hier.

"Ein Kessel Rundes" in der Werlseestraße

Bild 1: Sozialstiftung Köpenick - Frank Schöbel & Band

23. Juni 2018 - Presse-Mitteilung zum Jahresfest in der Werlseestraße

Zirkus Cabuwazi - Sozialstiftung Köpenick

Bild 2: Sozialstiftung Köpenick - Zirkus Cabuwazi

Aylin Yaren - Sozialstiftung Koepenick

Bild 3: Sozialstiftung Köpenick - Aylin Yaren